Einwohner 70.636,549 Millionen
Bevölkerungsdichte 941,6 Einwohner/km²
Fläche 249.424,06 km²

Alte Länder (Westdeutsche Länder)

Die westdeutschen Länder der Bundesrepublik Deutschland (oft auch als alte Bundesländer oder früheres Bundesgebiet bezeichnet),  sind das Gegenstück der als „ostdeutsche Länder“ bezeichneten Bundesländer. Letztere traten mit der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 der Bundesrepublik Deutschland bei.

Vereinzelt werden die alten Bundesländer auch als westliche Bundesländer oder westliche Länder bezeichnet. Es handelt sich um folgende elf deutschen Länder:

  1. Baden-Württemberg
  2. Bayern
  3. Berlin
  4. Bremen
  5. Hamburg
  6. Hessen
  7. Niedersachsen
  8. Nordrhein-Westfalen
  9. Rheinland-Pfalz
  10. Saarland
  11. Schleswig-Holstein

Hinweis: Baden-Württemberg fusionierte am 25. April 1952 aus Württemberg-Hohenzollern, Baden und Württemberg-Baden. Das Saarland trat am 1. Januar 1957 bei.

Alte Bundesländer
Die alten Länder (blau) + Berlin (gelb)

Berlin-Frage

Ob West-Berlin zu den alten Bundesländern gezählt wird, hängt vom Kontext ab, da es zwar gesellschaftlich sehr eng mit der damaligen Bundesrepublik Deutschland verbunden war, der Status der Zugehörigkeit zur Bundesrepublik aber aufgrund des Vier-Mächte-Abkommens umstritten war.

Bevor die deutsche Wiedervereinigung 1990 in Kraft trat, bestand das Land Berlin hingegen nur aus West-Berlin. Erst nachdem die Wiedervereinigung vollzogen war, wurde das Land um West-Staaken (Spandau) und Ost-Berlin erweitert. Obwohl West-Berlin kein Teil der Bundesrepublik Deutschland war und auch nicht von ihr regiert werden durfte, wurde es dennoch als Bundesland betrachtet. Daher gehört Berlin nicht zu den neuen Bundesländern.


Alle Angaben ohne Gewähr | Die Abkürzungen der Bundesländer folgen den auf EU-Ebene beschlossenen Abkürzungen der Regionen | Statistik und Zahlen von Statista und Wikipedia (2015/2019) | Karte: https://de.wikipedia.org/wiki/Westdeutsche_L%C3%A4nder#/media/Datei:Deutschland_Bundeslaender_1957.svg